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Kind beim Lesen von Bilderbüchern

Blick in ausgewählte Fachzeitschriften Juli 2020

Inhalt
  1. TPS 6/20
  2. WAMIKI 3/2020
  3. klein&groß 07-08/2020
  4. frühe Kindheit 03/20
  5. KiTa aktuell 7.-8./2020
  6. TPS 7/20

TPS 6/20

Die sechste Ausgabe der TPS im Jahr 2020 widmet sich den Eltern. Unter dem Titel „Willkommen bei der Wahlparty“ schreibt Kerstin Kreikebohm wie man Eltern ohne Stress an Entscheidungen teilhaben lässt und ihr Engagement sinnvoll nutzt.

Eine Partnerschaft auf Augenhöhe ist jedoch leider gar nicht so leicht umzusetzen. Was es bedarf, damit ein partnerschaftlicher Dialog gelingt, darüber berichten Michaela Kruse und Meike Sauerhering.

Wenn Eltern sich nicht entsprechend der „Norm“ entwickeln, haben sie häufig das Gefühl versagt zu haben. Wie pädagogische Fachkräfte hier Unterstützung anbieten können, zeigt Helke Klein auf. 

Im Gespräch sind Silke Wiest und Heide Grehl in der aktuellen Ausgabe mit der Kita-Leitung Mareike Leibnitz und der Mutter Christina Rahn über die Arbeit in einer Elterninitiative. 

„Auf sie mit Gefühl“ lautet der Titel des Beitrags von Daniela Kobelt Neuhaus, in welchem sie hilfreiche Tipps gibt, wie man Eltern im Umgang mit ihrem feinfühligen Kind unterstützen kann. 

Wie man in schwierigen Situationen als pädagogische Fachkraft Distanz zu Vorwürfen von Elternvertreter*innen wahren kann, darüber klärt Lothar Klein auf. 

Ebenfalls um die Elternvertretung geht es im Beitrag von Johanna Nolte, in welchem sie beleichtet wie eine fruchtbare Zusammenarbeit aussehen kann.

Wie es gelingt aus Beschwerden von Eltern ein Geschenk zu machen, schildert Ludger Pesch unter dem Titel „Max hat seine Banane wieder nicht gegessen“.

In einem weiteren Gespräch spricht Heide Grehl mit einer Mutter über ihre Wünschen an die Kita ihrer Tochter. 

„Kinder brauchen Zeit, um sich an die Kita zu gewöhnen – Eltern aber auch“ schreibt Colja Bahrenberg in seinem Beitrag, in welchem er die Aspekte für eine vertrauensvolle Partnerschaft zwischen Eltern und Kita skizziert.   

Abgerundet wird die Fachzeitschrift mit einer Dilemma Situation und Terminhinweisen.  

WAMIKI 3/2020

Die Fachzeitschrift WAMIKI stellt in ihrer aktuellen Ausgabe die Frage „Bist du sicher?“ und startet dazu mit einem Wortklauber von Michael Fink, der u.a. fragt, „Woran erkennt man Angst?“.

Kinder brauchen Sicherheit schreibt Barbara Moser eingangs in ihrem Beitrag, in welchen sie den Aspekt „Sicherheit“ als Bildungsauftrag herausstellt. 

Über die sichere Umgebung geht es im Beitrag von Lars Ihlenfeld, in welchem er auf die Themen Macht und Selbstorganisation in der Kita fokussiert. 

Im Interview spricht Erika Berthold mit der Kita-Leiterin Marie Sander über die ersten Corona-Tage und ihre Auswirkungen auf den Kita-Alltag.

Die Kita Mitarbeiterinnen Dorothee Jacobs und Claudia Blömer aus der Kita Bienenschwarm in Michelstadt/Odenwald schreiben über ihre Erfahrungen mit einem Whatsapp-Seminar zu Corona Zeiten. 

Unter dem Titel „Auf Datenschutzjagd nach DSVGO“ stellt Michael Fink satirisch den Umgang mit der neuen DSVGO in einer Kita vor, wie z.B. „Geburtstagskalender – aus Datenschutzgründen ohne Vornamen, ohne Nachhamen sowie ohne Geburtstagsdaten“. 

Wie man wilde Tiere in der Kita entdecken kann, stellt Herbert Österreicher ausgehend von seinem neuen Buch vor.

Aline Kramer-Pleßke ist Supervisorin und Coach und möchte dazu beitragen, dass jeder für sich lernt seine Potenziale zu entdecken und eigene Ressourcen zu stärken. Anregungen dazu, gibt sie in ihrem Beitrag „Selbstsicherer werden“. 

Dürfen Erzieher*innen eigentlich Zecken entfernen? Auf diese Rechtsfrage geben Lars Ihrenfeld und Michael Fink Antwort. 

Teuer muss es nicht sein, aber kreativ. Unter dem Motto der „1€ Pädagogik“ zeigt Michael Fink, was man alles aus einem Eierkarton machen kann. 

Über die mühsame und scheinbar endlose Suche nach einem Kitaplatz hat Kirsten Fuchs ein Prosa verfasst.

Ergänzt wird die Fachzeitschrift durch einen Comic von Nadia Budde zum Ausnahmezustand von Kindern, Erzieher*innen, Lehrer*innen und Familien, einer QR-Code Sammlung die zu interessanten Texten führt sowie Medientipps. 

klein&groß 07-08/2020

Die Sommerausgabe der Fachzeitschrift klein&groß begibt sich auf Weltreise. In einem einführenden Beitrag schildert die Autorin Elke Schlösser wie Kindern in der Kita interkulturelle Bildung und die demokratischen Werte von Gleichheit und Meinungsfreiheit vermittelt werden können.

Im anschließenden Interview stellt Isabella Schalk ein interkulturelles Projekt vor, im Rahmen dessen sich die Kinder auf die Spuren des Propheten Mose begeben.

Eine weitere Projektidee stellt Ute Lantelme vor, in welcher es darum geht, Interkulturalität mit Kindern aktiv zu erleben. 

„Is this a mouse“ lautet der Titel des Beitrags von Kathrin Eimler, in welchem sie darstellt wie sie in ihrer Kita Eltern eingeladen hat in ihrer Muttersprache vorzulesen. 

Über das Feiern von verschiedenen religiösen Festen in der Kita schreibt Silke Bicker. 

In der Rubrik „Praxis 0-3 Jahre“ stellt Noreen Naranjos Velazquez ein interkulturelles Kinderlied vor und Julia Höke erklärt ein heuristisches Spiel nach Elinor Goldschmied. In der Rubrik „Praxis 3-6 Jahre“ gibt Ute Lantelme Anregungen für Spielideen zum Thema Maulwurf, Brigitte Richter zeigt auf, welche Relevanz ein Kuscheltier für Kinder während der Anfangszeit in der Kita haben kann und was man mit Blumen alles machen kann, das zeigen Corinna Weinert und Reinhard Herzig. 

In der Ideenkiste und dem Ideentablett gibt es kreative Anregungen für (Reise)spiele und Bastelaktivitäten von Sibylle Münnich.

Der Sudan ist eins der ärmsten Länder der Welt, die Absichten bezgl. der Frühpädagogik sind aber groß. Horst Küppers stellt diese in seinem Beitrag „Sudan – Innovation nach der Revolution“, vor. 

Die Sommerzeit ist die Zeit für Ausflüge, wie man hier ohne Angst und Frust mit Kindern draußen unterwegs sein kann, zeigen Johanna Freygang und Johannes Plotzki auf.

Eine Studie kam zu dem Ergebnis, dass Fachkräfte aus Kitas häufig krank sind, dies hat Anja Mannhard zum Anlass genommen über Motivationskiller und Motivationsquellen im Berufsalltag zu schreiben.

Abschließend gibt Ferdinand Klein noch einen Einblick in die Denkweise von Janusz Korczak, Sibylle Münnich bietet Impulskarte für positive Gedanken und die Kitarechtler widmen sich der Frage nach der Aufnahme eines Kindes mit besonderem Förderbedarf.

Ergänzt wird die Fachzeitschrift durch Termin- und Medienhinweise. 

frühe Kindheit 03/20

Das Thema der Fachzeitschrift lautet „Junge Kinder in Deutschland: Frühe Belastungen und Frühe Hilfen“. Im einführenden Beitrag „Belastung von Anfang an“ schreiben Ulrike Lux, Johanna Löchner und Christoph Liel über psychosoziale Belastungen und etwaige Risikofaktoren in der frühen Kindheit. 

Angesichts des Bestrebens die Qualitätsentwicklung in den Kommunen voranzutreiben, hat das NZFH das Projekt „Qualitätsdialoge Frühe Hilfen“ initiiert. Stephanie Bremstahler, Till Hoffmann und Jana Marschneider stellen die Inhalte des Projektes vor. 

Im Interview spricht Prof. Dr. Maywald mit Mechthild Paul, der Leiterin des NZFH über die Frühen Hilfen. 

„Ziel der Reflexion von Heteronormativität und Geschlechternormen muss die Anerkennung der Gleichwertigkeit aller Geschlechter sein“ formuliert Ute Schaich in ihrem Beitrag, in welchem sie die Geschlechterforschung kritisch in den Blick nimmt. 

Der QueB-Ansatz zeigt auf, wie Bewegungsförderung in Kitas mit Organisationsentwicklung gelingen kann. Ein Beitrag von Ines Eisenbarth, Günther Gediga, Verena Popp und Ulrike Ungerer-Röhrich. 

Im „Streitgespräch“ ist die Fachzeitschrift frühe Kindheit mit der Professorin Dr. Dr. Lieselotte Ahnert und Professorin Dr. Heidi Keller zur Bindungstheorie.

Ergänzend zu den thematischen Fachbeiträgen wird der Kindergarten plus Start vorgestellt, Petra Kleinz berichtet über die Patenschaftskoordination in den Frühen Hilfen, über das Bündnis gegen Schütteltrauma berichten Astrid Königstein und Anna Neumann. Ebenfalls finden sich in der Fachzeitschrift aktuelle Informationen u.a. zum Thema Kinderrechte, ein Veranstaltungskalender, Rezensionen und Neuigkeiten aus den Verbänden. 

KiTa aktuell 7.-8./2020

Im Blickpunkt der Sommerausgabe schreiben Dr. Stefanie Bischoff-Pabst und Prof. Dr. Tanja Betz über Ansatzpunkte einer ungleichsensiblen Gestaltung der Elternzusammenarbeit. 

Sexuelle Bildung in der Kita als Herausforderung in der Elternarbeit ist Thema in dem Artikel von Ralf Pampel.

„Kita-Mahlzeiten – bedarfsgerecht, abwechslungsreich und genussvoll“ lautet der Titel des Beitrags von Alexandra Knauß, in welchem sie dafür plädiert, dass sich die Verpflegung in Kitas an den Bedürfnissen und den Bedarfen der Kinder orientieren sollte.

Sisko Fabini fragt in ihrem Beitrag „Was steckt hinter gelingender Elterninformation und Ereignismanagement?“ und schreibt über einen gelingen Austausch zwischen Eltern und Fachkräften in der Kita. 

„Die Resonanzfähigkeit der Erzieherin zeigt sich im einfühlenden Erleben des Kindes und führt zum inneren Reichtum – unabhängig von den äußeren Umständen“ schreibt Prof. Dr. Dr. et Prof. h. c. Ferdinand Klein in seinem Beitrag, in welcher Hinweise dazu gibt, wie Fachkräfte Kinder im Resonanzraum Kita feinfühlig begleiten können.

Pädagogische Institutionen nehmen eine zentrale Rolle bei der Früherkennung und Intervention von Misshandlung, Missbrauch und Vernachlässigung ein. Wie Kinder hier geschützt werden können, darüber schreibt M. Sc.-Psych Alisha-Lynn Winter.  

Im Interview spricht KiTa aktuell mit der Fachberaterin Gudrun Schütte über die Zusammenarbeit in Zeiten von Corona. 

Der abschließende Beitrag von Marie-Anne Raithel gibt praxisnahe Hinweise, wie man Elterngespräche in der Kita achtsam und ressourcenorientiert führt. 

Ergänzt wird die Fachzeitschrift durch Informationen aus der Frühpädagogik.  

TPS 7/20

Unter dem Thema „Alles im Wandel“ ist die aktuelle TPS Ausgabe erschienen. Im einführenden Beitrag schreibt der Autor Eckart Liebau radikal und überraschend darüber, wie man Kinder auf das Leben in einer komplexen Welt vorbereiten kann.

Sind wir als Menschen vom Wandel getrieben und müssen uns ständig anpassen, um nicht unterzugehen? Was können wir unseren Kindern zumuten? Und welche Rolle spielt Bindung dabei? Diesen und vielen weiteren Fragen geht Daniela Kobelt Neuhaus auf den Grund. 

Die Digitalisierung der Welt schreitet voran, wie man Kinder bereits in der Kita unterstützen kann mir dieser Entwicklung umzugehen, das ist Thema im Beitrag von Sylvia Zöller.

Ludger Pesch schreibt, dass die Kita immer ein Ort der Ungleichzeitgkeit ist, was er damit meint und welche Chancen dies bietet erfährt der Leser/ die Leserin in seinem Beitrag.

„Das Teufelchen auf meiner Schulter“ ist der Titel des Artikels von Kerstin Kreikenbohm, in welchem sie aufzeigt wie eine Kita wirklich ganz nah an den Themen der Kinder ist. 

Michael Winkler glaubt schon länger, dass die Welt verrückt ist was er damit meint und warum Erziehung voller Widersprüche steckt, erläutert er in dem Beitrag „Radikal durchgeschüttelt“.

Das Philosophieren mit Kindern beinhaltet das Hinterfragen von vermeintlich Selbstverständlichem. Hans-Joachim Müller zeigt auf, warum Philosophieren so wichtig ist damit Kinder sich zu mündigen Menschen entwickeln. 

Warum es sich lohnt bereits Kinder in der Kita für die Zukunft zu sensibilisieren und welche Rolle Menschenrechte und Solidarität hierbei spielen, zeigt Simone Danz auf. 

Johanna Nolte zeigt unter dem Titel „Durch die Stromschnellen“ anhand von fünf Punkten auf, wie man ungeplante Situationen im Kitalltag gewinnbringend nutzen kann. 

„Ich bin okay, so wie ich bin“ schreibt die Trainerin für Persönlichkeitsentwicklung Luitgard Dannhardt und zeigt auf wie Resonanz im Kita-Alltag gelingen kann.

Über das Ende der Selbst-Optimierung und das einfach nur sitzen, gucken und ungenutzt die Zeit genießen im Ruhestand, schreibt der Theologe Joachim Dietermann.

Ergänzt wird die Fachzeitschrift durch Kinderbuchrezensionen, Terminhinweise und Informationen zu den Autor*innen

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