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Strategiespiel statt Egoshooter?

15.01.2014 Kommentare (0)

Games für Kinder genau prüfen und Empfehlungen beachten

In der kalten und dunklen Jahreszeit verbringen Kinder und Jugendliche viel Zeit zu Hause. Das verlockt auch dazu, Games auf Computer, Konsole, Tablet oder Smartphone zu spielen. Doch nicht jedes Spiel ist auch für sie geeignet. Um das passende Spiel zu finden, bietet „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht“, der Medienratgeber für Familien, auf der weiterentwickelten Website unter www.schau-hin.info eine umfassende Spieledatenbank an. „Wichtig ist in jedem Fall, dass Eltern das Spiel selbst ansehen und vorher ausprobieren. Generell sollte das Spiel keine Gewalt enthalten sowie Kinder nicht mit einem Übermaß an Effekten überfordern. Kinder sollten das Spiel jederzeit unterbrechen können und nicht von anderen Spielern gedrängt werden, länger am Computer zu bleiben“, so „SCHAU HIN!“-Mediencoach Kristin Langer.

Pädagogischen Rat einholen und selbst testen

Bei der Auswahl geeigneter Computerspiele ist neben der Beachtung der Altersfreigabe auch die Prüfung von Inhalt und Qualität entscheidend. Dafür bietet „SCHAU HIN!“ ab sofort auf der Website eine Datenbank mit derzeit mehr als 300 pädagogisch geprüften Titeln und stellt ein Spiel des Monats vor. Eltern können gezielt nach einem Spiel suchen oder nach Kriterien wie Genre, Alter, Plattform oder Erscheinungsjahr filtern. Zu jedem Spiel gibt es einen ausführlichen Spieletest. Die Fachstelle Medienpädagogik/Jugendmedienschutz der Stadt Köln hat die Datenbank im Rahmen des Projekts „Spiel- und Lernsoftware pädagogisch beurteilt“ entwickelt. Dabei konnten sich Kinder undJugendliche aktiv bei der Auswahl und Beurteilung der Spiele einbringen. Ergänzend zum Online-Angebot veröffentlicht die Fachstelle auch eine Broschüre zu dem Thema, die über das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) bezogen werden kann.

Onlinespiele im Blick behalten

Gerade Onlinerollenspiele haben oft eine enorme Sogwirkung. Da das Spiel ständig weiterläuft, auch wenn der Spieler nicht eingeloggt ist, kann ein regelrechter Spieldruck entstehen. Deshalb ist es wichtig, mit Kindern über mögliche Risiken zu sprechen und die Spieldauer sehr genau im Auge zubehalten. Gerade bei Onlinespielen ist außerdem darauf zu achten, dass keine regelmäßigen Kosten anfallen und der Datenschutz Beachtung findet.

Quelle: SCHAU HIN!

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